R e n z e l

Das Dorfgemeinschaftshaus

Treffpunkt der Renzeler

Das Dorfgemeinschaftshaus

Zwar hatte der Dorfverein keinen Einfluss auf die Architektur des DGH, aber das Mobiliar wurde mit ausgesucht. Jörg Dreyer baute den Tresen. Nach der Einweihung legten Vereinsmitglieder gemeinsam den Rasen an und pflanzten zur Einzäunung die ortsübliche Buchenhecke. Mehrere Obstbäume wurden gespendet. Die von Bürgermeister Willner und Wilhelm Klepper zur Einweihung gestiftete Dorflinde ist bereits beachtlich hoch.
Ein eindrucksvoller Findling wurde herbeigeschafft; die Frauen kümmerten sich um Bepflanzung mit Blumen und Sträuchern. Das Tischgeschirr für 60 Personen, eine Spülmaschine und viele andere Dinge wurden gekauft.
Den rustikalen Scheunenfesten mit Stallduft, Stroh im Haar und knarrendem Tanzboden wurde zwar etwas nachgetrauert, doch saubere Toiletten und eine neue Küche waren die unübersehbaren Vorteile. Nach Maßgabe der Nutzungsordnung konnten jetzt auch Festlichkeiten wie Konfirmationen, Hochzeiten und "Runde Geburtstage " gefeiert werden.
Das Dofgemeinschaftshaus wird auch als Versammlungsort für andere Gelegenheiten, z.B. Sitzung der Jagdgemeinschaft, Sprechstunde des Bürgermeisters oder als Wahllokal genutzt. Das Treffen der ehemaligen Schüler der Dorfschule fand bereis mehrfach statt. Außerdem veranstaltete der Dorfverein Kabarettabende oder die Theatergruppe des Vereins führte plattdeutsche Stücke auf.

 

Achtung

Achtung : Termine für die Nutzung des DGH werden ausschließlich von der Stadtverwaltung in Quickborn vergeben. Tel.: 04106 - 6110
Erfragen Sie dort bitte die Nutzungsbedingungen und die Höhe der Gebühren.

die "Tüddelbüddels" und Verschiedenes

1994 trat Hinrich Seimer vom Vorsitz des Vereins zurück und Ulf Wilke wurde sein Nachfolger, der wiederum 4 Jahre später von Andreas Broszeit abgelöst wurde. In dieser Zeit bildete sich die Theatergruppe "Tüddelbüddels", die mit großem Erfolg plattdeutsche Stücke im DGH und auch außerhalb Renzels aufführte. Sie wurden dabei von Gastspielern unterstützt. Dem großen handwerklichen Geschick von Achim Stipling und Kalli Asbahr ist es zu verdanken, dass in dem eigentlich zu kleinen Raum ein beachtliches Bühnenbild entstand.
Das Wandgemälde
1996 erstellte Margret Stipling im Auftrag der Stadtverwaltung ein Wandgemälde "Herbst im Himmelmoor", das 2005, wiederum auf Wunsch der Stadtverwaltung, im Zuge eines neuen Innenanstrichs übermalt werden sollte. Eine von Mario Schmidt durchgeführte Unterschriftenaktion und die Unterstützung durch den Bürgermeistervertreter, Herrn Hensel, verhinderten dieses.